Batman: Arkham Origins ist ein Action-Adventure, in dem du als junger Batman die Gefahren von Gotham City meisterst. Erschienen 2013, dient der Titel als Prequel zu den früheren Teilen der Arkham-Serie und beleuchtet Batmans Anfänge als Vigilante. Die Handlung spielt in einer angespannten Nacht vor Weihnachten, in der acht tödliche Auftragskiller, angeheuert vom Verbrecherboss Black Mask, Batman jagen. Im Vergleich zu Vorgängern erweitert das Spiel Gotham zu einer größeren Open World mit neuen Bezirken und Bedrohungen. Entwickelt von WB Games Montréal statt Rocksteady, behält es den Fokus der Serie auf Kampf, Stealth und Ermittlungen bei.
Gameplay
Das Kern-Gameplay von Batman: Arkham Origins basiert auf dem Freeflow-Combat-System, bei dem Batman Angriffe, Konter und Gadget-Einsätze zu Ketten verbindet, um Gruppen von Gegnern auszuschalten. Kämpfe erfordern präzises Timing, um Momentum aufzubauen - Experience Points aus effizienten Auseinandersetzungen schalten Upgrades für Fähigkeiten und Tools frei. Stealth-Abschnitte laden dazu ein, von Vantage Points wie Gargoyles aus Feinde lautlos zu eliminieren oder Fallen zu legen. Die verbesserte Detective Vision lässt Ermittlungsmechaniken glänzen: Sie scannt Tatorte und rekonstruiert Ereignisse durch Rück- und Vorspulung von Simulationen.
Gadgets sind zentral, darunter Klassiker wie der Batclaw sowie Neuzugänge wie der Remote Claw zum Spannen von Seilen oder Ziehen von Feinden und der Concussion Detonator, um Gruppen auszuknocken. Beim Erkunden gleitet man über die Stadt, grapplet zu Kanten und deaktiviert feindliche Türme, um Fast Travel mit dem Batwing freizuschalten. Nebenquests umfassen laufende Verbrechen stoppen, Most-Wanted-Villains wie Anarky in Missionen jagen und Dark Knight Challenges meistern, die Stealth- und Kampffähigkeiten testen.
Gegnervielfalt sorgt für dynamische Kämpfe: Kampfkünstler kontern Angriffe, gepanzerte Enforcer müssen betäubt werden, bevor sie Schaden nehmen, und Venom-Henchmen verfügen über übermenschliche Stärke. Die Batcave dient als Hub für Upgrades und Challenge Maps zum Üben.
Game Modes
Der Hauptmodus ist die Singleplayer-Kampagne, die Batmans Flucht vor Assassinen und die Enthüllung eines größeren Komplotts verfolgt. Sie integriert Boss-Kämpfe gegen Figuren wie Deathstroke, Bane und Firefly nahtlos in die Open World.
Weitere Singleplayer-Optionen: New Game Plus lässt die Story mit allen freigeschalteten Gadgets und Fähigkeiten neu erleben, gegen stärkere Feinde ohne Konter-Warnungen. I Am the Night ist ein Permadeath-Modus, der bei Batmans Tod endet. Challenge Maps bieten fokussierte Szenarien wie 1 vs. 100 gegen hundert Gegner.
Beim Launch gab es Multiplayer-Modi wie Invisible Predator Online und Hunter, Hunted mit 3v3-Gang-Wars zwischen Joker- und Bane-Fraktionen, unterbrochen von Batman oder Robin. Diese Online-Dienste wurden im Dezember 2016 eingestellt, sodass nur noch Offline-Singleplayer verfügbar ist.
Lohnt es sich?
Für Fans von Action-Adventures mit starker Story und flüssigem Combat altert Batman: Arkham Origins gut. Nutzerbewertungen auf Plattformen wie Metacritic fallen positiv aus, etwa 7.7 von 10 basierend auf über 1.400 Ratings - gelobt werden Story, Boss-Kämpfe und Voice Acting. Kritiker vergaben gemischte bis durchschnittliche Noten um die 70-80, kritisierten fehlende Innovation gegenüber Arkham Asylum und City sowie Launch-Bugs.
Stand 2026 läuft der Singleplayer ohne laufenden Support; Patches bis 2014 behebenten frühe Probleme. Aktuelle Nutzerreviews aus 2026 zeigen Begeisterung, manche fordern ein Remake. Wer Stealth-Action und Batman-Lore mag - vor allem Prequel-Begegnungen mit Penguin und Joker -, findet hier eine starke Wahl. Frische Mechaniken suchende könnten es zu ähnlich zu anderen Arkham-Teilen empfinden, doch die erweiterte Gotham und Detective-Features reichen für einen Durchgang.